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		<title>12. Februar 2026</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 10:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange, sehr lange her, dass im Feuilleton der ZEIT noch wöchentlich zwei neue CDs besprochen wurden. Immerhin auch dann noch, als infolge der &#8220;digitalen Revolution“ und der Musiktauschbörse Napster der Umsatz mit Compact Discs schon auf ein Drittel zusammengebrochen war. Die Klassik hielt sich auf dem Markt physischer Tonträger noch leidlich bis 2006 (Mozartjahr!), war [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/metamorfosi-2004.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5379" alt="metamorfosi 2004" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2026/02/metamorfosi-2004.jpg" width="2969" height="2103" /></a><br />
Lange, sehr lange her, dass im Feuilleton der ZEIT noch wöchentlich zwei neue CDs besprochen wurden. Immerhin auch dann noch, als infolge der &#8220;digitalen Revolution“ und der Musiktauschbörse Napster der Umsatz mit Compact Discs schon auf ein Drittel zusammengebrochen war. Die Klassik hielt sich auf dem Markt physischer Tonträger noch leidlich bis 2006 (Mozartjahr!), war aber schon 2003 so angezählt, dass mich die ZEIT losschickte, um <a href="https://www.zeit.de/2003/47/M-Klassiklabel">bei ambitionierten kleinen Labels</a> zu erkunden, mit welchen Konzepten sie überleben wollten. Eins davon war alpha – und ist es noch! -, und hier erschien 2004 das wundervolle Album <em>Nova Metamorfosi</em> mit italienischer Sakralmusik des frühen 17. Jahrhunderts, heute nur noch antiquarisch zu haben, siehe oben.</p>
<p>Das ist die Vorgeschichte eines erstaunlichen Funds zu meinem Buch <em>Bachs Welt</em>, einer Teilübersetzung ins Englische nämlich, von der ich bis vor ein paar Tagen nichts wusste, obwohl sie nicht in irgendeinem obskuren Winkel steckte, sondern auf der respektablen <a href="https://www.litrix.de/de/index.cfm">Literaturplattform Litrix</a> des Goethe Instituts zu lesen ist. Das fand aber nicht ich heraus, sondern ein englischer Liebhaber klassischer Musik. Er hatte sich das oben erwähnte, heute längst vergriffene Album <em>Nova Metamorfos</em>i beschafft und darin <a href="https://www.zeit.de/2004/08/Achtstimmiges_Heilbad">einen Zeitungsausschnitt gefunden</a>, den der Vorbesitzer hinterlassen hatte, eine kleine Besprechung, die ich 2004 für die ZEIT geschrieben hatte. Die übersetzte er sich.</p>
<p>Die Lektüre brachte ihn, wie er mir schrieb, dazu, dem ihm völlig unbekannten Autor hinterherzugoogeln. So stieß er auf diese Website, auf <em>Bachs Welt</em> und schließlich auf die <a href="https://www.litrix.de/en/buecher.cfm?publicationId=2012">fünfzehn Seiten aus dem zweiten Kapitel</a> des Buchs, die Gratia Stryker-Härtel für das Goethe-Institut übersetzt hat. Verrückt, oder? Aber schön. Jetzt fehlen für eine komplette Übersetzung ja nur noch gut 330 Seiten… naja, und man bräuchte einen englischsprachigen Verlag, der die Ansicht meines recherchierenden Lesers teilt, nicht nur <em>Bachs Welt</em>, sondern auch <em>Der Klang von Paris</em> und <em>Flammen</em> „would be well received by English readers who are enthusiastic about classical music and its history…“</p>
<p>Zur deutschsprachigen Rezeption dieser Bücher habe ich mit großer Verspätung die Echos auf die jüngeren beiden Titel zusammengefasst, wobei mir besonders die Zeilen von zwei Komponisten am Herzen liegen: <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2013/08/Echos-auf-Flammen2.pdf">Wolfgang Rihm</a>, der 2022 <em>Flammen</em> mit ins Krankenhaus nahm, und <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2013/08/Echos-auf-Der-Klang-von-Paris.pdf">Steffen Schleiermacher</a>, der durch <em>Der Klang von Paris</em> zum Berlioz-Fan wurde. Echos zu <em>Bachs Welt</em> sind noch in Arbeit, das aktuelle Buchprojekt geht erst mal vor. Was wiederum Impromptus nicht ausschließt: Bei VAN ist seit gestern zu lesen, welche besondere Rolle Musik in Annie Ernaux´ Meisterwerk <em>Die Jahre</em> spielt: <a href="https://van-magazin.de/mag/annie-ernaux-edith-piaf/?mc_cid=7ce2407ffa&#038;mc_eid=56669ab375"><em>Piaf und die Gänsehaut.</em></a></p>
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		<title>12. Januar 2026</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 11:18:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie dieses Foto des 64 Jahre alten Gioachino Rossini entstanden sein könnte, im Pariser Atelier von Nadar am 6. März 1856, das habe ich im Klang von Paris beschrieben, auch hier nachzulesen: Der Klang von Paris, Nadar-Passage. Ziemlich genau acht Jahre später, am 13. März 1864, war in derselben Stadt erstmals die Petite messe solennelle des [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-104531.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5355" alt="Screenshot 2026-01-12 104531" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-12-104531.png" width="476" height="637" /></a></p>
<p>Wie dieses <a href="https://www.metmuseum.org/art/collection/search/266902">Foto des 64 Jahre alten Gioachino Rossini</a> entstanden sein könnte, im Pariser Atelier von Nadar am 6. März 1856, das habe ich im <em>Klang von Paris</em> beschrieben, auch hier nachzulesen: <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2026/01/Der-Klang-von-Paris-Nadar-Passage.pdf">Der Klang von Paris, Nadar-Passage</a>. Ziemlich genau acht Jahre später, am 13. März 1864, war in derselben Stadt erstmals die <em>Petite messe solennelle</em> des Italieners zu hören, ein wunderbares und außergewöhnliches Werk, mit dem ich mich nicht nur im Buch befasste, sondern zuvor auch für das <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=2485">Ballett am Rhein</a> und in einer Folge der <em>Interpretationen</em> bei Deutschlandfunk Kultur, im Dezember 2017 erstmals gesendet. Nun ist sie wieder online zu hören &#8211; <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-petite-messe-solenelle-von-gioacchino-rossini-100.html">hier</a> -, und die Playlist, die bei den Sänger*innen von Enrico Caruso bis zu <a href="https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/il-trovatore/2021-2022">Marina Rebeka</a> reicht, bei den Ensembleleitern von John Barbirolli bis zu <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=2351">Ottavio Dantone</a>, findet man <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/musikliste?drsearch:series=interpretationen-100">hier</a>. Ebenfalls noch online zu hören ist die Sendung <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/letzter-lichtflug-die-paganini-rhapsodie-von-sergej-rachmaninow-100.html">Letzter Lichtflug &#8211; Die Paganini-Rhapsodie von Sergej Rachmaninow</a>.</p>
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		<title>30. Dezember 2025</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 15:30:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»Sie schien alles, was sie tat, doppelt so heftig zu tun wie andere Leute; sogar ihre Augen waren von einem strahlenderen Blau, als Anna es je gesehen hatte.« So beschreibt Judith Kerr in ihrem Roman Als Hitler das rosa Kaninchen stahl ihre Mutter &#8211; jene Julia Kerr, von der man im Buch nicht erfährt, was [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-30-155022.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5340" alt="Screenshot 2025-12-30 155022" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-30-155022.png" width="495" height="560" /></a></p>
<p>»Sie schien alles, was sie tat, doppelt so heftig zu tun wie andere Leute; sogar ihre Augen waren von einem strahlenderen Blau, als Anna es je gesehen hatte.« So beschreibt Judith Kerr in ihrem Roman <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em> ihre Mutter &#8211; jene Julia Kerr, von der man im Buch nicht erfährt, was bis heute die wenigsten wissen: dass sie eine Komponistin war und nicht nur die Mutter einer berühmten Tochter und Frau eines berühmten Mannes, des fast 31 Jahre vor ihr geborenen Kritikers und Autors Alfred Kerr. Ihre nahezu vollendete Oper <em>Der Chronoplan</em> &#8211; eine der verrücktesten Opern des 20. Jahrhunderts &#8211; nahm sie 1933 aus Berlin mit ins Exil. Jetzt erst, am 24. Januar 2026, wird das Werk <a href="https://www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/oper-25-26/der-chronoplan-ua">am Staatstheater Mainz uraufgeführt</a>. Für die aktuelle ZEIT bin ich dem Leben Julia Kerrs (1898-1965) und der Odyssee des <em>Chronoplan</em> nachgegangen. Der <a href="https://www.zeit.de/2026/01/julia-kerr-der-chronoplan-oper-staatstheater-mainz">Onlinefassung des Texts</a> ist auch das Foto der Komponistin um 1930 entnommen. Noch etwas Neues, ganz anderes, aber ebenfalls von den Spuren durchzogen, die die Jahre von Naziherrschaft und Krieg in der Musik hinterließen: Ein Essay zur langen Renaissance des Cembalos, von Wanda Landowska über Gustav Leonhardt, Ligeti und die Beatles bis heute, entstanden für das Magazin der Elbphilharmonie und auch <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5321">hier zu lesen</a>. Und nun: Bonne chance für 2026!</p>
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		<title>17. Dezember 2025</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 18:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So nah kommt man der Werkstatt eines Künstlers selten wie dann, wenn er sich vertut wie hier der 49-jährige J.S. Bach. Es musste Ende 1734 halt schnell gehen mit dem Oratorium für die &#8220;heilige Weyhnacht&#8221;. Gerade drei Wochen hatte er für die Fertigstellung von sechs Kantaten nebst Proben und Einzelaufführungen in zehn Gottesdiensten in zwei [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-14-212542.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5294" alt="Screenshot 2025-12-14 212542" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-14-212542.png" width="1166" height="754" /></a><br />
So nah kommt man der Werkstatt eines Künstlers selten wie dann, wenn er sich vertut wie hier der 49-jährige J.S. Bach. Es musste Ende 1734 halt schnell gehen mit dem Oratorium für die &#8220;heilige Weyhnacht&#8221;. Gerade drei Wochen hatte er für die Fertigstellung von sechs Kantaten nebst Proben und Einzelaufführungen in zehn Gottesdiensten in zwei Leipziger Kirchen. Weswegen der Thomaskantor sich großzügig bei sich selbst bediente und etwa den Eingangschor einer Kantate entnahm, die im Jahr zuvor für den Geburtstag der sächsischen Kurfürstin entstanden war, da noch mit dem Starttext &#8220;Tönet, ihr Pauken, erschallet, Trompeten&#8221;. Den schrieb Bach, siehe oben, versehentlich auch in die neue Partitur und korrigierte dann: &#8220;Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage&#8221;. Mit dem Umtexten ist es bei ihm aber nie getan. Die &#8220;recycelten&#8221; Stücke bekommen oft neue Farben, andere Tonarten und Stimmlagen, und so kann sogar aus einem erotischen Schlummerlied ein Wiegenlied für ein heiliges Baby werden. Und aus allem zusammen das Wunderwerk, das Bach sich tatsächlich als Ganzes dachte, eben als Oratorium, als &#8220;geistliche Opera&#8221;, aber so nicht aufführen konnte. Dass er in vielen szenischen Passagen und Dialogen die Musikdramatiker seiner Zeit, die Opernkomponisten, in Richtung Mozart und noch weiter überholt (nicht zum ersten Mal), wurde mir erst klar, als ich das &#8220;W.O.&#8221; für ein Programm des Gürzenich Orchesters Köln <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5293">erkundete</a>.</p>
<p>Kaum war ich damit fertig, kam eine Anfrage, ob ich als Bratscher einspringen könnte: W.O. 1-6 in Celle! Es war traumhaft. Eine wunderschöne Kirche, die (rappelvolle) Stadtkirche St. Marien, ein exzellenter Jugendchor (&#8220;Juventis&#8221;, vor zehn Jahren gegründet), ein kluger, klarer Dirigent, der Kantor Stephan Doormann, und die Hannoversche Hofkapelle mit dieser besonderen Verbindung von &#8220;Sprechen&#8221; und Geschmeidigkeit, lieber Affekt als Effekt, die als &#8220;hannoversche Schule&#8221; nicht zuletzt auf <a href="https://van-magazin.de/mag/lajos-rovatkay/">Lajos Rovatkay</a> zurückgeht, den jetzt 92-jährigen, und mir sehr vertraut ist. Unter solchen Bedingungen wird diese Musik, so unzählige Male aufgeführt und von Routine und glühweinigem Adventsrummel bedroht, neu und lebendig und beglückend &#8211; eine große Erzählung.</p>
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		<title>9. Dezember 2025</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 08:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vor 120 Jahren, am 9. Dezember 1905, wurde Salome von Richard Strauss in Dresden uraufgeführt. Legendär wurde aber vor allem die österreichische Erstaufführung in Graz am 16. Mai 1906. Strauss (links, mit hellem Hut) dirigierte, angereist waren Mahler (rechts von Strauss an jenem Tag), Puccini, Schönberg, Berg (damals ein unbekannter 21jähriger) und weitere Größen; Thomas [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-09-083541.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5283" alt="Screenshot 2025-12-09 083541" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/12/Screenshot-2025-12-09-083541.png" width="669" height="511" /></a><br />
Heute vor 120 Jahren, am 9. Dezember 1905, wurde <em>Salome</em> von Richard Strauss in Dresden uraufgeführt. Legendär wurde aber vor allem die österreichische Erstaufführung in Graz am 16. Mai 1906. Strauss (links, mit hellem Hut) dirigierte, angereist waren Mahler (rechts von Strauss an jenem Tag), Puccini, Schönberg, Berg (damals ein unbekannter 21jähriger) und weitere Größen; Thomas Mann ließ später im <em>Doktor Faustus</em> auch seinen fiktiven Tonsetzer Leverkühn dabei sein. Von diesem Tag aus habe ich in <em>Flammen</em><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?page_id=589"></a> die Entstehung der <em>Salome</em> erzählt und dabei auch die geniale Wilde-Übersetzerin Hedwig Lachmann ins Licht gerückt, ohne die es die Oper nicht gäbe. Auf VAN ist nun eine <a href="https://van-magazin.de/mag/entstehung-salome-richard-strauss/">bearbeitete und ergänzte Fassung der Passage</a> zu lesen &#8211; bereichert um einen 2-Minuten-Mitschnitt vom Dezember 1906 in Berlin mit Emmy Destinn als Salome und mit Richard Strauss am Pult. Am Berliner Hoftheater wurde auf Geheiß des Kaisers am Ende der Oper der Stern von Betlehem gezeigt, um mit diesem Verweis auf den biblischen Zusammenhang die Anstößigkeit des Stoffs zu mildern&#8230;</p>
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		<title>30. November 2025</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2025 09:26:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es begann mit einem Besuch im umbrischen Städtchen Panicale im Frühjahr 2009. Dem Komponisten Klaus Huber war der Siemens-Musikpreis zugesprochen worden, ich besuchte ihn für die ZEIT und verbrachte zwei Tage in Gesprächen mit ihm &#8211; und mit Younghi Pagh-Paan, der Komponistin, seiner Frau. Daraus wurde eine Freundschaft mit beiden. Klaus starb 2017 mit 92 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/ypp-in-bremen-12-4-25.jpg"><img src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/ypp-in-bremen-12-4-25.jpg" alt="ypp in bremen 12 4 25" width="3033" height="1860" class="aligncenter size-full wp-image-5261" /></a><br />
Es begann mit einem Besuch im umbrischen Städtchen Panicale im Frühjahr 2009. Dem Komponisten Klaus Huber war der Siemens-Musikpreis zugesprochen worden, ich <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=52">besuchte ihn für die ZEIT</a> und verbrachte zwei Tage in Gesprächen mit ihm &#8211; und mit Younghi Pagh-Paan, der Komponistin, seiner Frau. Daraus wurde eine Freundschaft mit beiden. Klaus starb 2017 mit 92 Jahren, heute vor 101 Jahren kam er in Bern zur Welt. Younghi teilt sich mit ihm &#8211; neben dem Komponistenberuf und der Liebe zu Italien &#8211; den Geburtstag. Sie wurde am 30. November 1945 im südkoreanischen Cheongju geboren und feiert heute ihren 80. Geburtstag. Das Foto oben entstand im April dieses Jahres in Bremen, dem Wohnort der Komponistin, wo an diesem Wochenende <a href="https://tritonus-verein.de/younghi-pagh-paan-80/">zwei Konzerte mit fantastischen Interpreten </a>stattfinden, darunter Studenten und Wegbegleiter der Komponistin, die im Oktober mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Ich habe im Laufe der Jahre viel über Younghi Pagh-Paan geschrieben, das meiste davon ist auch auf dieser Website zu finden. Ich verlinke hier nur auf einen Text, der 2022 für die CD <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=3765"><em>Listening with the heart – Mit dem Herzen hören</em> </a>entstand und, den Werken folgend, die künstlerische Biografie nachzeichnet. Viele der Stücke &#8211; und dieselben Musiker! &#8211; sind jetzt auch in Bremen zu erleben. Herzlichen Glückwunsch, liebe Younghi!</p>
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		<title>23. November 2025</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 12:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor vier Tagen ging im Konzerthaus Berlin Salon Boulanger über die Bühne des ausverkauften Kleinen Saals. Dazu schreibt Marleen Hoffmann am 20. November in der Berliner Morgenpost: &#8220;Die Dramaturgie des 100-minütigen durchgehenden Programms war wirklich herausragend &#8211; abwechslungsreich, unterhaltsam und zeitgeschichtlich informiert, gespickt mit Anekdoten, poetisch anmutenden Briefpassagen und historisch relevanten Fakten. (&#8230;.) Christiane Paul und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon-Pauly-8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5229" alt="Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon Pauly (8)" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon-Pauly-8.jpg" width="3072" height="2048" /></a></p>
<p>Vor vier Tagen ging im Konzerthaus Berlin <em>Salon Boulanger</em> über die Bühne des ausverkauften Kleinen Saals. Dazu schreibt Marleen Hoffmann am 20. November in der <a href="https://www.morgenpost.de/kultur/article410507018/salon-boulanger-die-kompositorische-bandbreite-zweier-schwestern.html"><em>Berliner Morgenpost</em></a>: &#8220;Die Dramaturgie des 100-minütigen durchgehenden Programms war wirklich herausragend &#8211; abwechslungsreich, unterhaltsam und zeitgeschichtlich informiert, gespickt mit Anekdoten, poetisch anmutenden Briefpassagen und historisch relevanten Fakten. (&#8230;.) Christiane Paul und Ulrich Noethen lasen abwechselnd in einem harmonischen Zusammenspiel ihre Textpassagen, schlüpften hier und da mal in die Rolle der einen oder anderen Boulanger, kommentierten aber auch mit selbstironischem Charme ihre eigene Rolle als Erzählende. (&#8230;)  Mitreißende musikalische Höhepunkte waren die Bearbeitungen des Boulanger Trios von zwei Liedern aus dem Zyklus <em>Clairières dans le ciel</em> und (&#8230;) <em>Matin de printemps</em> und <em>D&#8217;un soir triste</em> von Lili Boulanger sowie die <em>Drei Stücke für Violoncello und Klavier</em> von Nadia Boulanger. Mal ganz seichte, flirrende, mitunter fließende Klänge konnte das Trio mit voller Hingabe an die Musik ebenso erzeugen wie Passagen voller Energie und wilder Dramatik, dabei stets den Charakter des jeweiligen Stückes ernstnehmend.&#8221;<a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Auftakt-Boulanger.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5230" alt="Auftakt Boulanger" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Auftakt-Boulanger.jpeg" width="3629" height="2722" /></a></p>
<p>Von links nach rechts: Ulrich Noethen (Sprecher), Birgit Erz (Violine), Ilona Kindt (Cello), Volker Hagedorn (Konzept, Text, Dramaturgie), Karla Haltenwanger (Klavier), Christiane Paul (Sprecherin), Dorothee Kalbhenn (Idee und Mitkonzeption), nicht im Bild: Andy Heller (Bildredaktion). Foto: Manuela Schmelz. Die Szene oben mit Christiane Paul und Ulrich Noethen fotografierte Simon Pauly, ebenso das Bild unten (Ausschnitt) mit ganzem Ensemble und den Schwestern Boulanger.</p>
<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon-Pauly-31.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5233" alt="Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon Pauly (3)" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/Salon_Boulanger_19.11.2025_Credit_Simon-Pauly-31.jpg" width="1835" height="1400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>15. November 2025</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 18:03:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier stehen sie auf dem Balkon in der rue La Bruyère, die Schwestern Boulanger im Paris des Jahres 1900. Nadia, links, wurde 92 Jahre alt, Lili starb schon mit 24, berühmt wurden sie beide. Lili war die erste Komponistin, die den Rompreis gewann, hoch geschätzt von Claude Debussy; Nadia, gleichermaßen begabt, verstummte wenige Jahre nach [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/01_1LB-et-NB-rue-Labruyère-1900.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5217" alt="Fotos von CNLB.fr" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/11/01_1LB-et-NB-rue-Labruyère-1900.jpeg" width="2705" height="3928" /></a><br />
Hier stehen sie auf dem Balkon in der rue La Bruyère, die Schwestern Boulanger im Paris des Jahres 1900. Nadia, links, wurde 92 Jahre alt, Lili starb schon mit 24, berühmt wurden sie beide. Lili war die erste Komponistin, die den Rompreis gewann, hoch geschätzt von Claude Debussy; Nadia, gleichermaßen begabt, verstummte wenige Jahre nach Lillis Tod als Komponistin und setzte um so erfolgreicher ihre Laufbahn als Kompositionslehrerin fort &#8211; sie wurde zur Legende, von der sich noch der reife Leonard Bernstein etwas beibringen ließ. In Leben und Musik der genialen Schwestern führt mit einer Traumbesetzung der literarisch-musikalische <a href="https://www.konzerthaus.de/de/programm/salon-boulanger/11833"><em>Salon Boulanger</em></a> zum Auftakt einer fünftägigen <a href="https://www.konzerthaus.de/de/boulanger-hommage"><em>Hommage Nadia &amp; Lili Boulanger </em></a>im Konzerthaus Berlin, am 19. November um 20 Uhr. Mit dabei: Christiane Paul, Ulrich Noethen und das Boulanger Trio. Das Foto wurde freundlicherweise vom <a href="https://fondation.societegenerale.com/en/music/supports/exceptional-support/le-centre-nadia-et-lili-boulanger">Centre Nadia et Lili Boulanger</a> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>In eine völlig andere Welt führt Giuseppe Verdis außergewöhnliche Oper <em>La forza del destino</em>, mit deren <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5198">Entstehungsumständen</a> ich mich für die Oper Zürich befasst habe. Dort hatte vor zwei Wochen die Inszenierung von Valentina Carrasco Premiere. Da Anna Netrebko die weibliche Hauptrolle singt, erstrecken sich politische Implikationen, wie sie schon das Werk selbst prägen, auch gleich bis zu Fragen zur Besetzung, die der neue Intendant Matthias Schulz sehr <a href="https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/la-forza-del-destino-1/2025-2026">differenziert beantwortet hat</a>. So oder so, an Aktualität mangelt es Verdis Oper nicht&#8230;</p>
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		<title>17. September 2025</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:35:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist eigentlich ganz schön, nicht der Erste am Südpol zu sein. Da stehen schon welche? Wie gut, dann ist es ja wirklich die richtige Stelle! In meinem Fall war der Südpol die Vermutung, dass zwei der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts aus komplett verschiedenen Genres viel miteinander zu tun haben. Vom einen kannte ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-17-112305.png"><img src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-17-112305.png" alt="Screenshot 2025-09-17 112305" width="1149" height="642" class="aligncenter size-full wp-image-5181" /></a></p>
<p>Es ist eigentlich ganz schön, nicht der Erste am Südpol zu sein. Da stehen schon welche? Wie gut, dann ist es ja wirklich die richtige Stelle! In meinem Fall war der Südpol die Vermutung, dass zwei der größten Pianisten des 20. Jahrhunderts aus komplett verschiedenen Genres viel miteinander zu tun haben. Vom einen kannte ich vorher nur den Namen&#8230; So beginnt die <a href="https://van-magazin.de/mag/rachmaninow-tatum/">jüngste Folge von Rausch &#038; Räson </a>auf VAN, wie immer, siehe oben, von Merle Krafeld illustriert. Die Anregung zum Text ergab sich aus der Arbeit an der Sendung <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/letzter-lichtflug-die-paganini-rhapsodie-von-sergej-rachmaninow-100.html"><em>Letzter Lichtflug</em> </a>für die Reihe <em>Interpretationen</em> auf Deutschlandfunk Kultur. Es geht um Sergej Rachmaninows <em>Rhapsodie über ein Thema von Paganini</em>, 1934 komponiert und im selben Jahr erstmals eingespielt &#8211; mit dem Komponisten am Klavier und Leopold Stokowsky am Pult des Philadelphia Orchestra. Zahlreiche Interpreten folgten bis heute, von Arthur Rubinstein bis Daniil Trifonov, von Dinorah Varsi bis Lise de la Salle &#8211; auch sie sind hier zu hören. </p>
<p>In der Abteilung &#8220;Essays&#8221; gibt es auf dieser Website jetzt ein kleines Festival für Younghi Pagh-Paan. Am 30. November wird die Komponistin 80 Jahre alt, und das wird schon ab kommender Woche beim Musikfest Berlin und der Münchner Reihe musica viva des Bayerischen Rundfunks gewürdigt. Dafür habe ich mich mit mehreren ihrer Werke wieder oder erstmals befasst: <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5168">Sori (1980), Hohes und tiefes Licht (2012), Frau, warum weinst du (2023)</a>, alle für Orchester, und das <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5157">Streichtrio NO-UL</a>, das 1985 für Viola, Violoncello und Kontrabass entstand. &#8220;Das war mutig&#8221;, sagte sie über dieses Werk, als wir neulich dazu telefonierten. Denn sie hielt sich nicht an die Dogmen der Avantgarde, mit denen lange zuvor sogar schon Rachmaninow konfrontiert wurde&#8230; </p>
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		<title>2. September 2025</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2025 16:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Nachrufen auf Gabriel Feltz füge ich keinen hinzu. Ich erfuhr erst gestern, dass dieser großartige Musiker und Dirigent am vergangenen Freitag mit gerade erst 54 Jahren völlig unerwartet gestorben ist, und bin darüber fassungslos. Ich lernte ihn vor knapp zehn Jahren in Dortmund kennen, bei einem Gespräch für das Magazin der Oper Zürich, an [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-01-200827.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5125" alt="Screenshot 2025-09-01 200827" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/Screenshot-2025-09-01-200827.png" width="721" height="402" /></a></p>
<p>Den Nachrufen auf Gabriel Feltz füge ich keinen hinzu. Ich erfuhr erst gestern, dass dieser großartige Musiker und Dirigent am vergangenen Freitag mit gerade erst 54 Jahren völlig unerwartet gestorben ist, und bin darüber fassungslos. Ich lernte ihn vor knapp zehn Jahren in Dortmund kennen, bei einem Gespräch für das Magazin der Oper Zürich, an der er gerade begonnen hatte, Wolfgang Rihms <em>Hamletmaschine</em> zu proben. Das Treffen war so gut, spannend und ergiebig, dass nicht nur ein <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5123">Porträt für das Magazin</a> daraus wurde, sondern auch ein <a href="https://van-magazin.de/mag/gabriel-feltz/">Interview für VAN</a>. Und noch mehr wurde daraus. Als Gabriel Feltz 2021 mitten im Lockdown seine Gesamtaufnahme der Mahler-Sinfonien herausbrachte &#8211; von 2007 bis 2019 live eingespielt mit den Stuttgarter Philharmonikern und den Dortmunder Philharmonikern -, wünschte er sich eine Art &#8220;first listener&#8221;-Text für das Booklet. Ich sollte dabei keine Rücksichten nehmen. Er freute sich aber doch, dass das Ergebnis &#8220;positiver, als ich erwartete&#8221; ausfiel. Sehr verhalten ausgedrückt! Seine Aufnahmen haben sicher nicht nur mich Gustav Mahler neu entdecken lassen. Den Text habe ich &#8211; das war so eine Art konstruktive Trauerarbeit &#8211; jetzt überarbeitet und <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5131">auf diese Website gestellt</a>, auch als Empfehlung für alle, die Gabriel Feltz mit Gustav Mahler noch nicht erlebten.</p>
<p><a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/codex-buranus-veni.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5143" alt="codex buranus, veni" src="http://www.volker-hagedorn.de/wp/wp-content/uploads/2025/09/codex-buranus-veni.png" width="703" height="489" /></a></p>
<p>Das hier ist ein Ausschnitt aus einer Seite des <em>Codex Buranus</em>, einer Handschrift mit mehr als 200 Texten und Liedern, die um das Jahr 1230 entstand und erst 1803 wiederentdeckt wurde. Mit großem Initial beginnen da Verse, die manchen Leser*innen vielleicht bekannt vorkommen: &#8220;Veni, veni, venias, / ne me mori facias, / hyrca, hyrce, nazaza, / trillirivos! / Pulchra tibi facies&#8230;&#8221; &#8220;Komm, komm, so komm doch,/ lass mich nicht sterben&#8230;&#8221; Es folgen unübersetzbare Freudenlaute, dann beginnt mit &#8220;Schön ist dein Gesicht&#8221; eine Lobpreisung in diesem Gedicht des Begehrens, das Carl Orff in seinen <em>Carmina Burana</em> vertonte mit weiteren 22 Texten aus dem <em>Codex Buranus. Die</em> Geschichte dieser Handschrift, die erst nach und wegen Orffs Welterfolg in ihrer ganzen Tragweite erschlossen wurde, finde ich nicht weniger spannend als die Musik der <em>Carmina Burana</em>, um die ich lange einen Bogen machte. Der mündete jetzt in unerwartete Hörfreuden und einen <a href="http://www.volker-hagedorn.de/wp/?p=5111">Essay für das Gürzenich Orchester Köln</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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