Inhalt nach Rubriken (im Bau)

Kolumnen

>Ein Morgen am Rand des Universums
14.3.2015

Mozart und das Hausverbot
6.3.2015

Don Juan erobert die B 209
27.2.2015

Die Kaffeemühle als Orakel
20.2.2015

Venedig kann sehr nass sein
14.2.2015

Die Spur der Erbsen
7.2.2015

Wenn man´s schon mal eilig hat
30.1.2015

Die Spannung zwischen fünf und sechs
23.1.2015

Paul erneuert die Polyphonie
16.1.2015

Gotha oder Let things happen
10.1.2015

Chips mit Lenni und Kropotkin
4.1.2015

Frühstück mit zwei Mugglas
26.12.2014

Die tröstlichen kleinen Halunken
19.12.2014

Als der Mensch noch fliegen konnte
12.12.2014

Komplott der kleinen Dinge
6.12.2014

Zwei Engel, zwei Teufel, zwei Brüder
27.11.2014

Ewig währt die große Pause
21.11.2014

Wo bleibt die Antwort auf Arecibo?
15.11.2014

Rembrandt tauscht den Glühzünder aus
9.11.2014

Venedig wäre eine prima Alternative
31.10.2014

Die Absage des Jahrhunderts
24.10.2014

Die Mutter mit den blauen Haaren
18.10.2014

Die Oberweite der Literatur
9.10.2014

Zurück in die Zukunft
3.10.2014

Wir vier von der Vorgruppe
27.9.2014

Säckeweise Sommerlicht
19.9.2014

Bach und das Hausmeisterpärchen
13.9.2014

Stadttheater statt Theater?
5.9.2014

Ewig währt der Brandungsschmöker
30.8.2014

Rausch der Verwandlung
22.8.2014

Was, Sie haben noch kein Narrativ?
16.8.2014

Tonleitern führen selten ins Freie
8.8.2014

E-Mail aus dem Orwell-Jahr
2.8.2014

Störung im Betriebsablauf
26.7.2014

Bonbons auf dem Heidegleis
18.7.2014

Smarties? Nein, danke…
11.7.2014

Die Waffen der Pazifisten
5.7.2014

Name ist Schall und Rauch
26.6.2014

Autarkie, jetzt oder nie
20.06.2014

Happy Birthday, Dr. Alzheimer!
14.06.2014

Stubenhocker und Heckenschere
06.06.2014

Zwischen Nogos und Togos
30.05.2014

Rainald und der Grönlandwal
23.05.2014

“Jetzt bin ich wohl dran, oder?”
16.05.2014

Schlafmangel und Spiegelei
09.052014

Puff-Pata-Pixi-Puff!
01.05.2014

Fußball nach der Kreuzigung
25.04.2014

Die Harmonie der Hühner
17.04.2014

Nadar aud dem Radar
10.04.2014

So schön kann Mainstream sein
04.04.2014

E-Dis-E-Dis-E-H-D-C-A
27.03.2014

Abenteuer im Abendwind
22.03.2014

Anprangern als neuer Volkssport
14.03.2014

Manchmal ist die Erde stärker
07.03.2014

Das stärkste Kind der Welt
28.02.2014

Delacroix auf dem Maidan
21.02.2014

Zwischen Putto und Matrone
14.02.2014

Wackelige Angelegenheit
07.02.2014

Moskau für Anfänger
31.01.2014

Just the way he is
25.01.2014

Reise nach Bargfeld
17.01.2014

Sonne, Mond und Ferne
10.01.2014

Standing by a parking meter
03.01.2014

Tunnelblick am Jahresende
28.12.2013

Der Mond ist aufgegangen…
20.12.2013

12 Milliarden für ein Vorspiel
13.12.2013

Mit Xaver kam der Mann in Rot
06.12.2013

Regression? Legolize it!
29.11.2013

Hoffnungsträger in Pyjamas
22.11.2013

I read the news today, oh boy…
15.11.2013

Die Welt ist nicht genug
07.11.2013

Eine Floskel macht Karriere
02.11.2013

Da haben wir den Salat
25.10.2013

Heute jagen wir mal einen Bischof
16.10.2013

Zwei Nus und vier Nomaden
11.10.2013

Jetzt lese ich das erst recht
03.10.2013

“Paul! Du gehörst ins Bett!”
27.09.2013

Was MRR nicht gerne las
20.09.2013

Der Brecher kennt die Witwen nicht
13.09.2013

Warum ich auch Professor bin
07.09.2013

Rambo und die Dorfgemeinschaft
30.08.2013

Mozart, Mammon und Moët
23.08.2013

Tarkowsky mit Fitnessgürtel
16.08.2013

Überall lauern die Spunks
08.08.2013

Künstler brauchen Ruhm und Ehre
10.07.2013

Was Fliegende am liebsten trinken
10.07.2013

Duo für Klavier und Laufstall
10.07.2013

Wenn Bach in der Kirche stört
10.07.2013

Kein, keiner, am keinsten
10.07.2013

Die volle Drohnung
10.07.2013

Mungos mögen nicht nur Mangos
11.05.2013

Wrooomm! Wir fahren nach Hannover
27.04.2013

Wie wahr ist der Frühling?
20.04.2013

Die 970.000-Stunden-Birne
06.04.2013

Ich träume von der Kaiserzeit
30.03.2013

Jaguar, Leguan, Nerz, Mandrill…
23.03.2013

Warum der Gutmensch schnüren muss
16.03.2013

Riesenhirsche haben Zukunft
09.03.2013

Sag Madeleine zur Leselücke
02.03.2013

Darf der Papst vom Kreuz steigen?
23.02.2013

Bienlein baut Bayreuth um
09.02.2013

Ein Rentier fährt Schlitten
02.02.2013

Metabolische Zarathustrik
26.01.2013

Kontrolle durch Chaos
19.01.2013

Bond, ein Mann in meinem Alter
12.01.2013

Nur nicht auf Freunde hören
05.01.2013

Zeichen? Was meinen Sie damit?
01.12.2012

Knödel und Musikdramen
23.08.2012

Gabo in der Morgenröte
21.07.2012

Zeitreise nach Kleiberstein
07.07.2012

Maigret und der graue Koffer
23.06.2013

1. Mai 2014

> Für die aktuelle ZEIT habe ich erkundet, warum eine Bratsche 45 Millionen Dollar kosten soll. Ich brauche diese Stradivari zum Glück nicht; meine schöne Kopie nach Gasparo da Saló kann ohnehin alles besser als ich und wird mich auch sicher durch das Requiem von Johannes Brahms führen: am 3. und 4. Mai um 18 Uhr im Gandersheimer Dom. Jetzt online zu lesen (bei Zeit online und hier) sind zwei größere Geschichten, die vorige Woche erschienen: Eine zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer und ein Besuch bei Peter Gülke in Weimar. Und dann habe ich NOCH einen hervorragenden Nachruf auf Gabriel García Marquez entdeckt, nämlich den von Salman Rushdie, erschienen in der Süddeutschen Zeitung.

Wenn selbst die Vögel anders singen

Praxis schützt vor Klugheit nicht: Der Musikdenker und Dirigent Peter Gülke wird 80 und bekommt den Siemens Musikpreis. Ein Besuch in Weimar.

Vom Bahnhof an der Altenburg vorbei steuert er den alten Audi, forstgrün, ein bisschen angeknautscht, Sitze zum Versinken, ein gebrauchteres Auto wird man in Weimar kaum finden. Und Peter Gülke ist nicht der Mann, sich ein anderes zuzulegen, nur weil ihm eine sechsstellige Summe aufs Konto gespült wird. Die mag einen freuen, aber nicht aus der Fassung bringen, der früh das Zweifeln lernte. Er zeigt irgendwo zwischen die Häuser: “Da habe ich als Elfjähriger geholfen, meine Großmutter und zwei Tanten aus den Trümmern zu graben, das war nicht schön.” Nun lebt er wieder hier, gut 30 Jahre nachdem er die Stadt und jene DDR verließ, der er gern “Sand im Getriebe” geblieben wäre.

Verstörend blieb er aber auch im Westen, als Denker und als Dirigent und allein schon deswegen, weil er beides zugleich ist und so einer gerade in Deutschland scheel beäugt wird: “Wenn einer Musiker ist und viel über Musik theoretisiert, muss er’s nötig haben” – mit diesem oft unausgesprochenen Misstrauen hat Peter Gülke längst leben gelernt. Ohne die Praxis hätten ihm die Impulse gefehlt, mit denen er die Wissenschaftler nervös und die Leser wach machte. Buch für Buch, Essay für Essay, in denen keine Musik so blieb, wie man sich mit ihr eingerichtet hatte, Beethoven und Mozart nicht, nicht die großen Romantiker. Das hatte Folgen, von denen der “Nobelpreis der Musik” noch die geringste ist.

Als solcher gilt der Preis, den die Ernst von Siemens Musikstiftung dem Doppelagenten kurz nach seinem 80. Geburtstag verleihen wird, mit Fug und Recht (auch wenn seit dessen Gründung vor vierzig Jahren nur eine einzige Frau ihn erhielt, die Geigerin Anne-Sophie Mutter). Nach H. C. Robbins Landon und Reinhold Brinkmann ist Gülke der dritte Musikwissenschaftler unter den Preisträgern – und mehr als das. Wer bei Johannes Brahms “eine drohende Un-Musik” hört und dazu Paul Celan zitiert, zugleich aber taktgenau “Gravitationspunkte” in Brahms’ B-Dur-Klavierkonzert verortet, der kann durch die Wände gehen, zwischen denen sich die Disziplinen eingehegt haben.

Und gerne geht man ihm nach. Wobei er zu seiner geräumigen Wohnung in einem Neubau lieber den Fahrstuhl nimmt, ehe er Schnittchen auftaut und Kaffee in der Thermoskanne aufgießt. Ein kräftiger Typ, der eher wie Mitte sechzig wirkt, dunkle, wache Augen, großer Kopf, immer mal weiches Thüringisch in die gelassen elaborierte Rede flechtend. “Dieser schrecklich versimpelte und runtergedimmte Marxismus”, erzählt er aus der versunkenen DDR, “hatte den Anspruch, eine Antwort auf alle Dinge dieser Welt zu wissen.” Diese “dogmatische Bescheidwisserei” hat ihn für alle ihrer Spielarten empfindlich gemacht, schon weil sie bereits den 36-Jährigen zur Verdachtsperson werden ließ. Ausgerechnet wegen Beethoven.

Der junge Analytiker hatte in dem deutschen Klassiker einen Hinterfrager entdeckt, der keinen Ton “der Unbefangenheit des Fürsichseins” überlasse. Daraufhin erklärte 1970 ein einflussreicher Musikwissenschaftler der DDR, hier zerlege einer Beethoven “mit adornitischem Skalpell”. Was zwar zutraf, für Gülke aber vernichtend war. “Man kann sich das heute nicht mehr vorstellen, weil’s so dusslig ist. Adorno war gerade gestorben, als Lieblingsfeind der dogmatischen Marxisten.” Nun war die Dirigentenlaufbahn erst einmal blockiert, auf die sich der Arztsohn nach der Promotion begeben hatte, um es, wie er nicht ohne Süffisanz formuliert, “mit der Csardasfürstin in einer Klitsche zu treiben”.

Wie er so plaudert zwischen den Buchregalen, klingt das alles erstaunlich ungefährlich. Dabei gerät man doch unversehens in ein sehr zerrissenes Leben, in Abenteuer des Geistes und ganz andere Gegenwarten. Sein Buch Mönche, Bürger, Minnesänger schrieb Gülke in stellenloser Zeit; man liest darin, wie sich vor 700 Jahren in Paris die sozialen Gruppen verschränkten, polyfon sozusagen, und wie sich das Bewusstsein so veränderte, “dass die Vögel anders sangen”.

Ein Exkommilitone telegrafierte ihm dazu aus dem Westen, er habe “diesen stalinistischen Dreck beiseitegeschmissen”. Schon da saß Gülke also zwischen den Stühlen, mit Reiseverbot und einer Frau, die für ihn 1960 West-Berlin verlassen hatte. “Man hat sich zu dieser Lebensform lebenslänglich verurteilt gefühlt”, sagt er, erinnert sich aber auch an die Lachsalven in der Theaterkantine der Semperoper, wo er von 1979 an Kapellmeister war. “Da wurden harte politische Witze erzählt, wenn man ganz genau wusste, da sitzt einer dabei, der das weitergeben wird. Es gibt eine Souveränität der Unterdrückten im Umgang mit der Unterdrückung, das lässt sich von außen schwer nachvollziehen.”

Also doch das richtige Leben im falschen? Er stöhnt auf: “Einer der blödesten Sprüche von Adorno! Dem könnte man entgegensetzen: Man muss im falschen Leben gelebt haben, um ein bisschen besser zu wissen, wie ein richtiges sein könnte.” Als die Tochter acht Jahre alt ist und Gülke, mittlerweile Generalmusikdirektor in Weimar, auf den “Würgegriff” des realen Sozialismus mit körperlichen Symptomen reagiert, drängt seine Frau, eine Tournee zur Flucht zu nutzen. Sie würde nachkommen. Am 12. März 1983 steht im Hamburger Abendblatt: “DDR”-Dirigent bleibt im Westen”. Er betrachtet den Zeitungsausschnitt des Besuchers. “Herrlich”, sagt er dann.

Als Dirigent ist er kein Maestro der auratisch befehlenden Art

Damals wusste er nicht, wann er die Familie wiedersehen würde. In mächtig melancholischer Disposition habe er dann seinen Essay über Brahms geschrieben, sagt er wie entschuldigend, als solle man die schwarze Schärfe seiner Gedanken mal nicht zu ernst nehmen. Vielleicht erschrickt Gülke manchmal selbst über die Riffs, die er unter den Wellen des Wohlklangs ortet. Was einer in der Kunst findet, erzählt ja auch etwas über ihn selbst. Weil Gülke das weiß, ist er meilenweit entfernt von dem näselnden Tonfall, mit dem viele Musikwissenschaftler objektiv tun, wo sie ja doch interpretieren. Man erkennt ihn schon am Ton. Ohne sich als Subjekt aufzudrängen, macht er klar: Es geht um Existenz.

Gern betreibt er, was man eine Psychoanalyse der Struktur nennen könnte, spricht von “Verdrängung”, “Zerstörung”, “Bezugnahme”, immer auf die Sechzehntelnote genau. Bequem ist es sicher nicht, Gülke zu lesen. Manche Passagen, will man sie ganz verstehen, erfordern die aufgeschlagene Partitur daneben. Komponieren ist die komplexeste Kunst der Welt. Aber wenn eine Modulation bis ins Molekül aufgedröselt und dann zur “fast mutwilligen Fehlleistung” erklärt wird, ahnt man, warum einem in Bruckners Neunter manchmal schwindelig wird. Und warum kein Maestro von der auratisch befehlenden Art in Wuppertal am Pult stand, als Peter Gülke dort zehn Jahre lang, bis 1996, Generalmusikdirektor war.

Das real Klingende bleibt für den Denker das Wichtigste, sein Schreiben nur “die Fortsetzung mit anderen Mitteln”. “Man kann einem Orchester keinen Vortrag halten, dann ist die Probe im Eimer”, meint er, der als Dirigent eine “zweite Naivität” anstrebt und Kollegen bewundert, die ohne Reflexion das Unnennbare treffen, wie Carlos Kleiber etwa oder Karajan, den Gülke in einem Essay für die ZEIT überraschend neu bewertete – wieder so ein Fall, in dem er vielen ein Bein stellt, die sich einig sind. Nein, Karajan war eben nicht nur Herrscher des Wohlklangs. Nein, das Libretto zu Mozarts Così fan tutte ist nicht albern irreal. Das weiß einer halt besser, der dieses Stück selbst auf die Bretter gebracht hat.

Vielleicht ist Gülkes kapillarenfeines Befragen der Musik auch eine Flucht nach vorn, bis zu dem Punkt, an dem man alle Rezeptions- und Hörmuster abschütteln kann, “zur Unmittelbarkeit des Klingenden hinführend sich überflüssig zu machen”, wie er einmal das Motiv für sein “Gerede” beschrieb. Ein Gerede, für das Carl Dahlhaus ihn 1984 im Handumdrehen habilitierte – während er übrigens kein einziges Konzert des Dirigenten Gülke besuchte.

Auch Hans Heinrich Eggebrecht hat er gut gekannt, den 1999 verstorbenen Freiburger Ordinarius, von dem vor fünf Jahren bekannt wurde, dass er als junger Mann einer mörderischen Einheit der Wehrmacht angehörte. Gülke hat das umso aufmerksamer verfolgt, als er sich selbst gründlich mit der NS-Vergangenheit seines Doktorvaters Heinrich Besseler auseinandersetzte. Aus seiner Skepsis gegenüber dem Theoretiker Eggebrecht macht er keinen Hehl (“er hat mitunter seine Formulierungen schon für die Sache selbst gehalten”), aber vor “postmortaler Klugscheißerei” im Urteilen warnt er aus ganz persönlicher Erfahrung mit kollektivem Druck.

“Eine Versammlung 1953, die allerschlimmste Zeit, nach Stalins Tod. Da habe ich nach einem Trommelfeuer von vielen Funktionären für die Exmatrikulation von Studenten gestimmt, von Freunden, mit denen ich ein paar Tage vorher noch Bachkantaten musiziert hatte. Das war möglich. Das geht. Ich weiß, wie die Chemie der Angst einen reduzieren kann. Das könnte diesem ängstlichen Pastorensöhnchen auch passiert sein. Es ist ein Stachel bis heute.” Vielleicht wurde er auch deswegen so renitent auf seine sanfte Art, dass die Stasi nie um ihn warb – auch wenn er durchaus mit “den Burschen” verhandeln musste und die Akte nicht lesen möchte, in der das seinen Niederschlag fand.

Zurück zum Bahnhof durch die Weimarer Klassik. Im Audi erzählt der Autor von seinem Ahnherrn Christian August Vulpius, Goethes Schwager und Verfasser des Schmachtfetzens Rinaldo Rinaldini, einer der größten Erfolge früher Trivialliteratur. Viel hatte Vulpius nicht davon, er blieb eine belächelte Figur an den Hängen des Olymp. “Ich kreise schon immer wieder darum”, gesteht Ururenkel Peter, der dem ersten Schriftsteller der Familie dabei ohne Spott zulächelt. Seine Frau Dorothea, mit der er bis zu ihrem Tod in Berlin gelebt hat und die all seine Texte durchsah, hat ihm manchmal gesagt: “Ein bisschen mehr Rinaldo wäre nicht schlecht gewesen.”

Der Text erschien am 24.4.2014 in der ZEIT und ist urheberrechtlich geschützt