> „Einen schier unbezahlbaren Aufwand an Kulissen, Requisiten, Simulationen und Statisten, an hochkarätigen Darstellern und Musikern“ würde, so entnimmt man es der Süddeutschen Zeitung, der Film erfordern, den sich Kristina Maidt-Zinke nach Lektüre des Buchs Der Klang von Paris „gut vorstellen“ kann. Ihre ausführliche Rezension ist hier zu lesen. Ein hochkarätiger Musiker wird auf jeden Fall zu erleben sein, und zwar live, wenn das Musikfest Berlin anlässlich der Veröffentlichung seines Festivalprogramms zur Soirée in der Villa Elisabeth einlädt. Am 14. April um 17 Uhr gibt es dort ein Gespräch über und eine Lesung aus Der Klang von Paris, und Alexander Melnikov spielt am Érard: Chopin, Liszt und Halévy – vom letzteren eine Opernouvertüre in jener Klavierfassung, die der junge Wagner als eine seiner Pariser Brotarbeiten 1841 anfertigte. Zum Blog des Musikfests kommt man hier. Neu in VAN: ein Interview mit Heldentenor Stephen Gould sowie Rausch & Räson 20 über Fußnoten und Proteststürme rund um Werke, deren Weltbild, Wortwahl oder Sujet uns verstören können, von Claudio Monteverdi über J.S. Bach und W.A. Mozart bis hin zu John Adams.
Kategorie-Archiv: Blog
8. März 2019
> Heute vor 150 Jahren endete in Paris, 4 rue de Calais, vierte Etage, 12.30 Uhr, das passionierte Leben des Hector Berlioz, dem heros inter pares von “Der Klang von Paris”. Nike Keisinger hat mich für SR 2 zum Buch befragt, gesendet heute in der MusikWelt. Mit Wagners Tannhäuser konnte sich Berlioz nicht befreunden, Stephen Gould um so mehr. Den wunderbaren Heldentenor traf ich Dresden, wo er mir erzählte, wie er vom Phantom der Oper über die New Yorker Telecom zu Wagner kam – und warum wagemutige Intendanten so wichtig sind. Ebenfalls nicht bruchlos verlief der Weg der Sopranistin Asmik Grigorian zu ihrem Salzburger Welterfolg als Salome: “Ich muss wirklich mit mir arbeiten, um damit klarzukommen.” Nachtrag, mittlerweile am 9. März: Michael Gielen ist am 8. März 2019 in seinem Haus am Mondsee in Österreich mit 91 Jahren gestorben. “Ein solcher Geist”, kann man mit Berlioz (in einem Brief aus dem Mai 1864, zum Tod von Giacomo Meyerbeer) sagen, “verschwindet nicht von der Welt, ohne dass die Überlebenden merken, wie es dunkler wird.”
24. Februar 2019
Am vergangenen Dienstag kam das Buch heraus, parallel dazu gab es erste Rezensionen: Ein Gespräch zwischen Christoph Vratz und Susann El Kassar im Deutschlandfunk, eine Besprechung von Stefan Arndt in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins VAN bietet ein Interview und eine Playlist zum Buch, die ich zusammengestellt habe. Näheres zum Buch ist auf der Website des Rowohlt Verlags zu finden. Im Paris des 21- Jahrhunderts haben unterdessen "Les Troyens" von Hector Berlioz ihre dritte Produktion in dieser Stadt seit der fragmentarischen Uraufführung von 1863 erlebt - für die ZEIT habe ich sie besucht. Soviel nur in Kürze - mit dem nächsten Blog werde ich auch andere Novitäten auf die Website stellen, darunter Begegnungen mit den Sängerinnen und Sängern Rosa Feola, Elsa Dreisig, Asmik Grigorian und Stephen Gould in Basel, Berlin, Hamburg und Dresden.