> Wenigstens drei von sieben neuen Texten habe ich jetzt auf diese Website gestellt: “Roberts Rächerinnen” spielen Schumanns nun wirklich nicht mehr unterschätztes Violinkonzert. War Clara, die diese Partitur unterdrückte, vielleicht doch die “böse Frau”, als die sie ein Kontrabassist der Berliner Philharmoniker vor zwei Jahren mal gesprächsweise backstage einschätzte? Meine andere Glückspartitur nach dem Sommer war Rossinis “Petite Messe solenelle”. Eine Nahaufnahme ihrer Pariser Uraufführung anno 1864 schrieb ich für das Ballett am Rhein, mit dem Martin Schläpfer dieses Werk gestaltet (Premiere ist am 4. Juni 2017 in Düsseldorf). Und in Berlin traf ich bei Temperaturen wie in Caracas den dort geborenen Dirigenten Domingo Hindoyan, einen der Stars des venezolanischen “el sistema”. Das alles wird bei Gelegenheit noch bebildert (auch die Bleiwüste braucht Oasen), und insbesondere harren wunderschöne 60er-Jahre-Fotos von Stocki, Teddy und Pierre ihrer Onlinestellung. Am besten wohl unpassend passend zum Text über die diesjährigen Donaueschinger Musiktage, der in der aktuellen ZEIT zu lesen ist. Von “Bachs Welt” gibt es unterdessen zu vermelden, dass jetzt die dritte (Hardcover-)Auflage die Druckerei verlässt.
Kategorie-Archiv: Blog
3. Oktober 2013
> Happy Birthday, Steve Reich! Ein bisschen spät kommt das am 80. Geburtstag, aber dafür ist es in Reichs New York ja noch sechs Stunden früher, jetzt also viertel nach zwei… Meine kleine Würdigung des Komponisten ist bei ZEIT online zu lesen.
29. September 2016
> Zwei kleine Updates: Harald Eggebrechts Besprechung von “Bachs Welt” ist jetzt auch auf ZEIT online zu lesen, in der jüngsten Ausgabe von “Das Orchester” empfiehlt Antje Rößler das Buch. In Hannover ist derweil das boomende Genre “Kinderoper” mit “Moby Dick” keineswegs baden gegangen: Hier steht etwas zur Uraufführung des 80-Minuten-Werks von Mischa Tangian. Und in der aktuellen ZEIT findet sich (m)eine Begegnung mit Steve Reich, der am 3. Oktober 80 Jahre alt wird. An dem Tag wird hier auch die vollständige Fassung des Textes zu lesen sein, in dem Reich unter anderem erzählt, wie er beim Komponieren mal Besuch von Wagner bekam…